Umsätze mit Produkten um „Wasser im Garten“ verzeichnen 2024 mit -1,4 Prozent ein geringeres Minus als benachbarte Branchen im Gartengesamtmarkt. Baumärkte dominieren die Vertriebswege und der Internethandel bleibt in diesem Bereich weiterhin weniger relevant. Das berichtet das IFH Köln in der Studie „Branchenbericht Wasser im Garten“ in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG).
Die Branche „Wasser im Garten“ hat demnach im vergangenen Jahr ein Marktvolumen von 753 Mio. Euro erreicht, während der Gartengesamtmarkt 2024 nach ersten Hochrechnungen von IFH und IVG ein Umsatzplus von 1,3 Prozent einfuhr. Blickt man auf die Umsatzentwicklung der letzten fünf Jahre zurück, überholen die Produkte rund um die beiden Teilmärkte Teich und Bewässerung jedoch den Gartengesamtmarkt: Wasser im Garten konnte da mit 1,7 Prozentpunkten nahezu doppelt so schnell wachsen wie der Gartengesamtmarkt (1,0 Prozent).
Das Internet spiele in der beratungsintensiven und haptischen Branche Wasser im Garten als Vertriebskanal weiterhin nur eine untergeordnete Rolle. Mehr als die Hälfte aller Verkäufe wurden im vergangenen Jahr über Bau- und Heimwerkermärkte abgewickelt, gefolgt vom Handwerk/Garten- und Landschaftsbau, der seit 2015 um 4,1 Prozentpunkte angewachsen ist. Der sonstige Handel büßte Anteile ein, während die Anteile der Verkäufe über Fachgartencenter und den Versandhandel stabil geblieben sind.