Laut einer aktuellen Umfrage von Weenect nutzen 70 Prozent der Tierhalter, die einen GPS-Tracker für ihren Hund oder ihre Katze besitzen, auch das Aktivitätstracking, um die Bewegung des Tiers im Blick zu haben. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass auch die Halter angespornt werden, mehr für sich zu tun. Für die Studie wurden 525 Kunden aus Frankreich, Belgien, Spanien, Italien, Deutschland und Großbritannien befragt, sowie Tracker-Daten von rund 180 Tieren analysiert.
Jeder dritte Halter (37,7 Prozent) hat eine falsche Vorstellung von der Aktivität seines Tieres – bei 25,4 Prozent ist das Tier aktiver als gedacht, und 11,9 Prozent merken, dass das Haustier sich weniger bewegt. Die GPS-Daten decken auf, dass Hunde im Durchschnitt 5,9 km pro Tag zurücklegen – mehr als viermal so viel wie Katzen, die nur 1,4 km pro Tag erreichen. Katzen verbringen dafür insgesamt mehr Zeit in Bewegung (13,5 Stunden täglich), bewegen sich aber in kürzeren, intensiven Phasen.
Die Studie zeigt zudem, dass jeder zweite Halter (50,7 Prozent) es interessant fände, die eigene Aktivität mit der des Haustieres zu vergleichen. 15,6 Prozent geben an, dass sie die Bewegungsdaten des Tieres motivieren könnten, selbst aktiver zu werden. Ebenso viele (15,2 Prozent) sagen, dass das Tracking ihr eigenes Bewusstsein für Bewegung schärfen könnte.