Karlie Group GmbH

Insolvenz in Belgien und Beteiligungsverkauf in England

Karlie Group GmbH
Es sind weiterhin dunkle Wolken über der Karlie Group GmbH zu sehen.
07.11.2016

Die Lage der Karlie Group GmbH bleibt weiterhin kritisch. Das Unternehmen erklärt, dass einer der beiden Geschäftsführer der belgischen Tochtergesellschaft Karlie Flamingo Belgium Holding Insolvenz angemeldet hat. Der Antrag des belgischen Geschäftsführers wurde wegen Überschuldung gestellt. Die Berater der Karlie Group GmbH sowie der zweite Geschäftsführer der Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. erkennen allerdings keine Insolvenzantragspflicht. Es wird aktuell geprüft ob gegen den Antrag vorgegangen werden kann.
"Keine wesentlichen Auswirkungen"
Die Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. ist die Zwischenholding für die operative Konzerngesellschaft in Belgien. Die operative Konzerngesellschaft in Belgien stellt einen wesentlichen Vermögenswert der Karlie Group GmbH dar, so dass wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögenslage der Karlie Group GmbH zu erwarten sind, falls der Insolvenzantrag nicht zurückgenommen oder abgelehnt wird. Solange der operative Betrieb in Belgien weiterhin aufrechterhalten wird, dürften für das operative Geschäft in Deutschland keine wesentlichen Auswirkungen entstehen, betont die Karlie-Leitung.
Karlie verkauft Beteiligung in England
Die Karlie Group GmbH verkauft ihre Beteiligung an der Sharples & Grant Ltd. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Folge der Veräußerung ist eine Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes und eine Abschreibung von Forderungen der Emittentin gegen ihre Tochtergesellschaft, was insgesamt zu einem negativen Effekt im Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von ca. 2,04 Millionen Euro (Einzelabschluss) führt.
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