Christian Appel, drei Jahre Vorstand bei der Sagaflor, geht. Ursula Lindl, seit 2014 Aufsichtsrätin der Sagaflor, kommt. An Erfahrungen im Handel und in der Konsumgüterindustrie mangelt es Lindl nicht. Bevor sie sich vor vier Jahren selbstständig machte, war sie in verschiedenen Führungspositionen bei so namhaften Firmen wie Metro, Edeka und Vedes tätig. Ob das reicht, um das schwächelnde Franchisesystem Zoo & Co. zu mehr Stärke zu verhelfen, bleibt abzuwarten. Unterstützung soll sie jedenfalls bei ihrer Aufgabe von Vorstandssprecher Peter Pohl und dem Aufsichtsrat der Sagaflor erhalten, versichert das Unternehmen.
Vorausgegangen war dem Vorstandswechsel ein seit 2015 zu beobachtender Schwund an Zoo & Co.-Franchisepartnern. Dieser hat sich in den zurückliegenden Wochen dramatisch beschleunigt. Im zurückliegenden Jahr war es die österreichische Tomy's Zoo, die sich von Zoo & Co. trennte und von denen Fressnapf einige Standorte übernommen hat. Im März verkündete Europas führende Zoofachhandelskette dann zwei weitere Franchisepartner, die bisher Zoo & Co. angehörten: die Familie Schiefner mit sieben Standorten und Christian Braun mit seinem Vorzeigemarkt in Kaiserslautern, der zum Fressnapf XXL umgewandelt wurde. Von beiden ehemaligen Zoo & Co.-Franchisenehmern hätte vor Jahren kaum jemand in der Branche einen Systemwechsel für möglich gehalten:
War damit die auf der Vollversammlung im Juni gemachte Absichtserklärung, 2018 20 neue Zoo & Co.-Märkte zu eröffnen, schon jetzt Makulatur, kam es in den Monaten darauf noch schlimmer. Auch der in Ostdeutschland einflussreiche Franchisepartner Zoo & Co. Nicolaus mit gleich zehn Standorten und der dynamische Partnerbetrieb Zoo & Co. Süd mit fünf Standorten (noch unbestätigt) gaben ebenfalls bekannt, aus der Sagaflor austreten und zu Fressnapf wechseln zu wollen. Eine weitere schallende Ohrfeige für die Verantwortlichen der Sagaflor war der Wechsel von Olaf Hartwich aus Berlin zu Das Futterhaus. Hartwich war Betreiber von zwei Zoo & Co.-Märkten.
Vorausgegangen war dem Vorstandswechsel ein seit 2015 zu beobachtender Schwund an Zoo & Co.-Franchisepartnern. Dieser hat sich in den zurückliegenden Wochen dramatisch beschleunigt. Im zurückliegenden Jahr war es die österreichische Tomy's Zoo, die sich von Zoo & Co. trennte und von denen Fressnapf einige Standorte übernommen hat. Im März verkündete Europas führende Zoofachhandelskette dann zwei weitere Franchisepartner, die bisher Zoo & Co. angehörten: die Familie Schiefner mit sieben Standorten und Christian Braun mit seinem Vorzeigemarkt in Kaiserslautern, der zum Fressnapf XXL umgewandelt wurde. Von beiden ehemaligen Zoo & Co.-Franchisenehmern hätte vor Jahren kaum jemand in der Branche einen Systemwechsel für möglich gehalten:
War damit die auf der Vollversammlung im Juni gemachte Absichtserklärung, 2018 20 neue Zoo & Co.-Märkte zu eröffnen, schon jetzt Makulatur, kam es in den Monaten darauf noch schlimmer. Auch der in Ostdeutschland einflussreiche Franchisepartner Zoo & Co. Nicolaus mit gleich zehn Standorten und der dynamische Partnerbetrieb Zoo & Co. Süd mit fünf Standorten (noch unbestätigt) gaben ebenfalls bekannt, aus der Sagaflor austreten und zu Fressnapf wechseln zu wollen. Eine weitere schallende Ohrfeige für die Verantwortlichen der Sagaflor war der Wechsel von Olaf Hartwich aus Berlin zu Das Futterhaus. Hartwich war Betreiber von zwei Zoo & Co.-Märkten.
Nicht den Franchisegeber wechseln wird dagegen Zoo & Co. Popken in Schortens. Betreiber Eduard Popken hat aber bekannt gegeben, dass er sein traditionsreiches Geschäft zum Jahresende schließen wird. Mit 72 Jahren geht er in den verdienten Ruhestand. Keines seiner fünf Kinder wollte das Geschäft übernehmen.

Vorstandssprecher Peter Pohl und das neue Vorstandsmitglied Ursula Lindl sind um ihre Aufgabe nicht zu beneiden.

Vorstandssprecher Peter…